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Artikel: 3 Bruschetta-Versionen

<b>Artikel</b>: 3 Bruschetta-Versionen

Artikel: 3 Bruschetta-Versionen

Im Sommer kommt es bei mir immer mal wieder vor, dass mein Appetit zum Mittag eher nach etwas frischen oder leichten verlangt. Selten wünsch ich mir bei 36°C im Schatten einen Döner oder eine heiße Suppe, sondern eher etwas kleines und schnelles. So etwas wie zum Beispiel Bruschetta.

Vermutlich ergeht es vielen Menschen da draußen ähnlich wie mir, weswegen hat die spanische und italienische Küche wohl so eine große Auswahl an verschiedenen Tapas oder Antipasti hervorgebracht, die man sich auch gut als Mahlzeit genehmigen kann?

Aus diesen Grund habe ich mich in das world wide web begeben, um einem der vermutlich bekanntesten Antipasti der italienischen Küche auf die Schliche zu kommen und verschiedene neue und interessante Bruschetta-Versionen zu finden.

Dabei beschränke ich mich erstmal auf drei Variationen, doch ich behalte mir einfach mal vor, in Zukunft diesen Post um weitere Versionen zu erweitern.

 
Klassische Bruschetta

Die klassische Bruschetta

Jeder kennt sie, die meisten lieben sie: die klassische Bruschetta. Eine einfache Vorspeise, die man hier wohl oft beim Italiener bestellen kann oder direkt in der Wartezeit auf seine Pasta bekommt.

Sie ist einfach gemacht und deswegen wohl auch so beliebt: kross gebackenes Chiabattabrot (vielleicht sogar mit Knoblauchöl) und darauf eine Art Tomatensalat mit kleingeschnittenen rohen Zwiebeln, frischen Basilikum und Öl. Abgerundet wird das ganze mit Gewürzen und schon hat man seine Vorspeise. Relativ Easy.
 

Bruschetta Grundrezept
Zutaten

5 Tomaten
1 große rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Basilikum
Salz
Pfeffer
Chiabattabrot
 

Zubereitung

1.Tomaten , Knoblauch und die Zwiebeln fein schneiden und zusammen in eine Schüssel geben

2.Olivenöl nach Wunsch in die Schüssel geben und alles miteinander vermengen.

3.Mit Basilikum, Pfeffer und Salz abschmecken. Nach Bedarf weitere Kräuter, wie Oregano verwenden.

4. Bruschetta auf einem kross gebackenen Chiabattabrot servieren.

5. Wer mag kann die Creme auch mit Knoblauch verfeinern.

Aber da man diese Bruschetta-Version ja schon kennt, soll es jetzt um zwei coole Alternativen gehen, wie du dein Bruschetta-Business ein wenig auf ein neues Level bringen kannst!

 

3 Bruschetta Versionen mit Zutaten und Rezept

 

Bruschetta mit Aubergine und Zucchini

Auch wenn man die zwei ausprobierten Versionen vermutlich eher als „Crostini“ bezeichnen würde, stellten sie im direkten Vergleich eine gute Konkurrenz zum originalen Bruschetta dar.

Der Garten wir im Sommer immer wieder von Auberginen und Zucchini übernommen und so entschied ich mich eben diese als Scheiben zu grillen (Grillpfanne oder richtiger Grill ist eigentlich egal) und auf einer leckeren und frischen Creme aus Mascarpone und Ricotta zu drapieren.

Das Rezept für die Creme ist dabei denkbar einfach, ergibt aber eine frische Note zu den gegrilltem Gemüse.
 

Erfrischende Mascarpone-Ricotta-Creme
Zutaten

200g Ricotta
120g Mascarpone
Abrieb einer Zitrone
Basillikum
Salz
Pfeffer

 

Zubereitung

1. Ricotta, Mascarpone zusammen rühren.

2. Nach Wunsch die Schale einer Zitrone in die Creme reiben und verrühren.

3. Eine gute Hand voll Basilikum kleinhacken und in die Creme einrühren.

4. Zum Schluss alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Wer mag kann die Creme auch mit Knoblauch verfeinern.

Der Taste-Test

Da ich gerne wissen wollte, welche der 3 Bruschetta-Variationen denn am besten ankommen würden, bereitete ich eine Menge für das Abendessen mit der Familie vor. Mit meinen Schwiegereltern, meiner Freundin und deren Schwester mit Familie, war die Jury für den Bruschetta Contest ziemlich groß und umfasste viele unterschiedliche Geschmäcker.

Getestet wurde dann einfach wild und querbeet, bis man sich für ein Ranking unter den verschiedenen Rezepten entschlossen hatte, aber Spoiler: es ging schnell und am Ende war nichts mehr übrig.

Eigentlich ein ziemlich gutes Zeichen oder?!
 

Auberginen Bruschetta

 

Unser Favorit

Der klare Favorit war eindeutig die Aubergine-Creme. Nicht nur, weil jeder davon begeistert war, dass die Aubergine aus dem eigenen Garten kam, nein auch die saftige Note der Aubergine schien zu überzeugen.

Außerdem ist sie nicht nur super lecker, sondern lässt sich auch ganz einfach und stressfrei verarbeiten. Dafür schneidest du die Aubergine nur in Scheiben, bäckt diese, bis sie anfangen weich zu werden und grillt sie dann nochmal in der Pfanne.

Das ist zwar ein Schritt mehr im Vergleich zu der Zucchini-Version, aber scheinbar lohnt sich der Aufwand.

Eigentlich war ich immer jemand, der Aubergine nicht mochte, weil sie mir viel zu pappig war – allerdings ist sie in der Art zubereitet saftig weich und hat durch das grillen noch leckere Röstaromen.
 

Rezepte für einen Grill-Abend

 
Ein kleiner Hinweis für den Garten:
Auberginen kann man sich ziemlich gut im Garten und insbesondere im Gewächshaus halten.

Wer sich die Pflanze gerne anschaffen will, sollte schon Anfang März im Haus mit der Aussaat beginnen und die einzelnen Pflanzen nach den ersten Laubblättern voneinander trennen (Pikieren).
Ab Ende Mai können die Pflanzen dann an einen geschützten Ort oder ins Gewächshaus. Wir hatten echt Glück und die Aubergine gab uns dank des anhaltenden Sommers bis Ende Oktober (!) immer wieder Früchte, die wir auch gerne an Freunde oder Verwandte verschenkt haben.

Wer sich die Mühe mit der Aussaat ersparen will, kann sich auch schon vorgezogene Pflanzen kaufen und diese pflanzen – das hatte bei uns auch sehr gut funktioniert!

 

Zucchini Bruschetta

 
 

Platz zwei: Zucchini

Mit Zucchini wissen viele nichts wirklich anzufangen, außer daraus diese hippen Zoodles zu drehen oder sie als Nudelersatz in Lasagne zu nutzen. Aber nicht nur hier performt das grüne Gemüse richtig gut! Zucchini kannst du in vielen Gerichten verwenden, ich habe auf dem Blog zum Beispiel einen Nudelsalat mit Ofengemüse gemacht, wo die Zucchini fantastisch funktioniert. Auch die sogenannten „Schiffchen“ lassen sich ganz einfach zubereiten und schmücken so Ernährungsformen, wie Low Carb gut aus.

Gegrillt schmeckt die Zucchini übrigens auch sehr gut, vor allem als Beilage, was uns zurück zu den verschiedenen Bruschetta-Versionen bringt.

Im familiären Taste-Test zwar nicht auf Platz eins, aber trotzdem gefeiert: die Bruschetta-Version mit gegrillter Zucchini auf der Mascarpone-Ricotta-Creme.

Dafür ging die Zucchini direkt in die Pfanne oder auf dem Grill und nach dem abkühlen auf das Ciabatta-Brot. Denkbar einfach.
Während die Zucchini brät und die Aubergine im Ofen ist, hat man genügend Zeit, die Creme vorzubereiten.

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Fazit

Mir persönlich haben alle Versionen, einschließlich der klassischen Bruschetta-Version mit Tomate, Zwiebeln und Knoblauch gefallen. Allerdings find ich es auch cool, wenn man seinen Horizont erweitert und neue Sachen ausprobiert – Mascarpone findet in meiner Küche beispielsweise kaum Verwendung. Das würde ich in der Zukunft allerdings gerne ändern!

Jetzt weis ich aber, wenn die Eltern mal wieder vorbei kommen und etwas leichtes essen wollen, sollte ich Mascarpone, Aubergine und Zucchini im Haus haben! So bekomme ich schnell ein gemeinsames und frisches Abendessen auf die Beine, womit alle glücklich werden.

 

Wenn du noch andere coole Variationen für Bruschetta kennst oder eine andere Idee, was man bei solchen heißen Temperaturen essen könnte, schreib mir gerne eine Mail oder hinterlasse uns einen Kommentar!

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