Weihnachtlicher Bratapfel mit Marzipan

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Wenn es nach mir geht, dann darf ein Weihnachtsessen nicht ohne ein Dessert enden, denn so wird nach den Strapazen einer Weihnachtsgans der Weihnachtsstress für mich beendet, denn alle sind glücklich und satt und die nächsten Tage futter ich mich bei den anderen durch.

Um mein Weihnachtsessen also abzuschließen entscheide ich mich fast immer für Bratäpfel, denn sie sind weihnachtlich, machen keinen zu großen Aufwand neben der Gans und am Ende noch einmal ein geschmackliches Highlight.

In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder herum probiert, welche Art Bratäpfel mir gefallen und bin dieses Jahr auf diese Version gekommen: ein weihnachtlicher Bratapfel mit Marzipan.

Weihnachtlicher Bratapfel mit Marzipan

Nichts rundet das Weihnachtsessen so ab, wie ein leckerer Bratapfel als Dessert. Deswegen soll die Zubereitung auch kein Geheimnis bleiben.
Portionen 4 Portionen
Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.

Equipment

Zutaten

  • 4 rote Äpfel
  • Zitronensaft
  • 40 g Rosinen
  • 60 g Mandelstifte
  • 30 ml braunen Rum
  • 75 – 80 g Marzipanrohmasse
  • Butter
  • Eine Prise Nelkenpulver
  • Eine Prise Zimtpulver
  • 4 Zimtstangen

Anleitungen

  • Eine Auflaufform mit Butter einfetten und beiseite stellen.
  • Die Deckel der Äpfel oben abscheiden und in der Mitte aushöhlen bis unten aushöhlen, dabei sollte nur noch 1 – 2cm Fruchtfleisch übrig bleiben. Hier einfach nach Gefühl arbeiten.
  • Die Äpfel sofort mit Zitronensaft bepinseln, damit sie nicht braun werden. Danach in die gebutterte Auflaufform stellen.
  • Den Ofen bei Ober – und Unterhitze auf 180°C vorheizen.
  • Rosinen in einer Schüssel im Rum einweichen.
  • Nun die Mandelstifte in einer trockenen Pfanne goldgelb rösten und danach auskühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit etwas Butter in einem Topf zerlassen, am Ende sollten es 2 El zerlassene Butter sein.
  • Die Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben, danach alles in die Schüssel geben und mit den Gewürzen vermengen.
  • Die Füllung nun in die vorbereiteten Äpfel füllen und jeden Apfel mit einer kleinen Zimtstange spicken.
  • Nun die Schale leicht mit weicher oder zerlassener Butter bestreichen und für 20 – 30 min im Ofen auf der mittleren Schiene backen. Je nachdem wie weich man den Apfel haben möchte länger oder kürzer.
  • Sollte der Bratapfel in der Mitte zu trocken wirken, kann man hier mit einem kleinen Stück Butter aushelfen. Die Butter einfach oben auf die Füllung legen und weiter backen lassen.
  • Wer den Deckel mit verwenden will, kann diesen einfach 10 Minuten bevor der Apfel fertig ist auf den Apfel geben. Am besten bestreicht man ihn davor ebenfalls mit Butter.
Autor: Marvin
Gericht: Desserts, Weihnachten
Land & Region: Deutsch, International
Keyword: Apfel, Backen, Desserts, Mandel, Marzipan, Obst, Rum, Weihnachtenm, Weihnachtsbuffet, Weihnachtsessen

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Vanille Sauce als Topping

Ich kann nur empfehlen, euch selber noch Vanille-Sauce zu dem Bratapfel zu nehmen. Die beiden Sachen harmonieren wirklich wunderbar miteinander und runden alles nochmal ab. Vor allem selbst gemachte Vanille-Sauce macht dieses Dessert perfekt, da es einzigartig vanillig schmeckt und deutlich intensivere Aromen hat, als die Vanille-Sauce aus der Packung.

Vanille-Sauce könnt ihr übrigens ganz einfach selber herstellen – dafür folgt auf dem Blog nochmal ein gesonderter Basic-Post.

Müssen es rote Äpfel sein?

Nein. Du kannst auch jeden anderen Apfel für den Bratapfel verwenden – aber versuch einen etwas säuerlichen zu verwenden, da dieser mit dem süßen Marzipan und der Vanille-Sauce besser zusammenpasst und es nicht nur süß schmeckt.

Bratapfel mit Vanille Sauce

Ich persönlich finde rote Äpfel machen aber das meiste her, wenn es um die Präsentation geht.

Weitere Rezepte mit Äpfeln findest du hier. Schreib mir gern in die Kommentare, wie du deinen Bratapfel magst oder welche Rezepte mit Äpfeln dir am liebsten sind!

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  1. gut-esser.blog says:

    Schönes Rezept, toller Blog … testet auch mal den Sousvide-„Bad“-Apfel aus meinem Blog 😉

    Grüße!

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