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<b>Rezept:</b> Frühlingssalat mit Löwenzahn
Gesunde Küche, Vegan

Rezept: Frühlingssalat mit Löwenzahn

Nachdem ich mich in den letzten Wochen vor allem mit Dessert auseinandergesetzt habe, dachte ich mir, dass ich mich doch einmal dem Frühling widmen möchte! Gerade der Frühling bietet mit frischen Salaten und leckeren Wildkräutern fantastische Möglichkeiten für alle, die noch mit der Sommerfigur starten wollen.

Heute geht es mir um eine Pflanze, die jeder von uns kennt, aber die Wenigsten werden ihn wohl als essbare Pflanze wahrnehmen: Löwenzahn.

Der Löwenzahn wuchert nahezu in unserem Garten und diente bisher nur der Bartagame als Futter. Die hat sich aber immer über ein saftiges Blatt gefreut.
Aber nur weil eine Echse das Unkraut mag, sollen wir Menschen den Löwenzahn jetzt auch essen?!
 

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Beim Löwenzahn geht es dabei nicht nur um die Blätter, sondern auch die leuchtend gelben Blüten. Auch andere essbare Blüten finden ihren weg in meinen Frühlingssalat, wie z.B. Gänseblümchen.

Der Löwenzahn hat dabei viele essentielle Vitamine, Nährstoffe und einen hohen Gehalt an Kalium und macht ihn damit zu einem guten Nährstoffspender für uns Menschen. Hier gilt: der Löwenzahn ist ein Wunderkraut, kein Unkraut.

Löwenzahn schmeckt übrigens wie eine (sehr) bittere Form von Rauke / Rucola und harmoniert super mit süßer Tomate oder scharfen Radieschen. Abgerundet wird alles durch den nussigen Geschmack des Gänseblümchens und eines leckeren Dressings.

 

Zutaten für Wildkräutersalat mit Löwenzahn
 

Portionen

1 – 2 Portionen


Zutaten

1 Handvoll Löwenzahnblätter
2 Handvoll Pflücksalat oder Rucola
1 Handvoll Sauer- oder Blutampfer
1 – 2 Radieschen
4 – 5 Cocktailtomaten
Essbare Blüten und Kresse zum Dekorieren


Dressing

3 El Olivenöl
1,5 El Apfelessig
1 El Dijon Senf
1/2 El Ahornsirup
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung

1. Alle Kräuter und Salatblätter unter lauwarmen Wasser vorsichtig waschen und trocken schleudern.

2. Die Essbaren Blüten der Wildkräuter (z.B. Gänseblümchen, Löwenzahn oder Veilchen) auf Insekten untersuchen und anschließend kurz mit lauwarmen Wasser abwaschen und beiseite legen.

3. Die Tomaten vierteln und die Radieschen in dünne Scheiben schneiden und die Blüten von unnötigen Stängeln befreien.

4. Anschließend die Wildkräuter, den Salat und die Tomaten vorsichtig miteinander vermischen. Die Tomaten sollten dabei nicht zu viel von der Flüssigkeit verlieren.

5. Nun den Salat auf einem Teller anrichten und mit den Radieschen und den essbaren Blüten garnieren.

6. Für das Dressing alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und ordentlich verrühren.

Kleiner Tipp: Wenn du gerade ein Schraubglas zur Hand hast, kannst du die Zutaten für das Dressing auch hineingeben und mit geschlossenem Deckel gut schütteln.

7. Vor dem Servieren das Dressing über den Salat träufeln und genießen.

Was steckt im Löwenzahn

Wie zum Anfang schon erwähnt bringt der Löwenzahn viele Nährstoffe mit sich und versorgt uns Menschen mit Kalium oder Kalzium. Er verfügt über viele Vitamine, wie Vitamin E oder C und deckt bei ca. 100g bereits die Hälfte des täglichen menschlichen Vitamin C Bedarfs.

Man muss sich nicht tiefer informiert haben, um zu erkennen, dass der Löwenzahn normale Salate in vielen gesundheitlichen Aspekten übertrifft. Und dabei sind wir erst bei den Blättern.
Die Wurzeln des Löwenzahns sind Nahrungsquellen für die guten Darmbakterien und regulieren deinen Blutzuckerspiegel, aber dazu in einem anderen Post mehr.

Wie du siehst, ist der Löwenzahn alles andere als Unkraut, auch wenn er den Ruf hat. Er enthält viele gesunde Inhaltsstoffe, wobei ich hier nicht mal alle genannt habe. Probier ihn gerne mal aus und wenn du einen Garten hast, in dem du immer mal wieder ein bisschen ernten kannst, probiere doch mal, den Löwenzahn unter deinen Salat zu mischen.
 

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Wo sammel ich denn Löwenzahn und andere Wildkräuter?

Bei mir ist es relativ einfach: auf unserer Wiese auf dem Grundstück. Dort wächst der Löwenzahn wie wild und verrückt und kann einfach geerntet werden. Dort finden sich auch andere Wildkräuter, wie Gänseblümchen, Giersch, Gundermann oder Knobi-Gras.

Aber gerade, wenn man kein eigenes Grundstück zur Verfügung hat, sollte man bei der Suche auf ein paar Sachen achten:

1. Sammle keine Wildkräuter auf beliebte Spazierwege von Hunden.
2. Wildkräuter auf Viehwiesen sind zu vermeiden.
3. Sammle keine Wildkräuter am Wegesrand (Auch da kommen Hunde lang)
4. Achte darauf, dass Fdie Wildkräuter weit genug von einer viel befahrenen Straße entfernt wachsen.
5. Vermeide Wildkräuter von Wiesen und Feldern, die gedüngt werden.
6. Sammle keine Wildkräuter auf einem Bahndamm.

Wenn man diese Tipps berücksichtigt, sollte man eigentlich keine Probleme haben leckere und vor allem genießbare Wildkräuter für seine Gerichte zu sammeln!

 

Rezept Frühlingssalat mit Löwenzahn

 
Interessieren dich Wildkräuter, ihre Verwendung oder Wirkung? Schreib es mir gern in die Kommentare!

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