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<b>Basics:</b> Garam Masala selber machen
Basics, Gewürze

Basics: Garam Masala selber machen

Heute wird’s ordentlich duften in der Küche! Gewürzmischungen selber zuzubereiten ist meiner Meinung nach einer der besten Wege, ein Gefühl für das Würzen zu kriegen und heute geht es um einen der Könige der Gewürzmischungen: „Garam Masala“!

Viele kennen Garam Masala als DIE Gewürzmischung der indischen Küche mit mindestens 2026 verschiedenen Gewürzen, von denen man nie zuvor gehört hatte. Ähnlich dem Curry. Aber beruhigt euch! Hier wird es jeder hinkriegen seine eigene indische Mische zu zaubern!

 

Rezepte für indische Gerichte

 

Garam Masala enthält wirklich viele exotische Gewürze und gerade das macht es meiner Meinung nach so spannend und mystisch. Ich meine alleine schon der Name ist krass, denn übersetzt heißt Garam Masala so viel wie „heiße Gewürzmischung“. In der traditionellen indischen Heilkunst „Ayurveda“ gelten die verwendeten Gewürze im Garam Masala als wärmend. Natürlich gibt es auch kühlende Masalas, wie zum Beispiel „Pitta Masala“ nun aber zurück zu unserem Masala!

Wir wissen, dass Garam Masala wärmende Gewürze enthält, unter anderem schwarzer Pfeffer, Zimt, schwarzer Kardamom, Gewürznelken und Kreuzkümmel. Jedoch gibt es kein eindeutiges Rezept, denn es ist typisch, dass jede Familie ihr eigenes Garam Masala Rezept hat. Unser Rezept zählt zu den „moderneren“ Garam Masalas, da auch Gewürze mit kühlender Wirkung dabei sind. Versucht mal herauszufinden, welche das sind! 😉

Garam Masala Zutaten

 

Zutaten

1/2 Tasse Koriander Samen (46 g)
1/4 Tasse Kreuzkümmel
(22 g)
26 Kapseln grüner Kardamom
12 Kapseln schwarzer Kardamom
6 Lorbeerblätter
10 Gewürznelken
4 Mäntel Macis (2 TL als Pulver)
4 Zimtstangen (7.5 cm)
2 Sternanis
1 Muskatnuss
1 EL Fenchelsamen
1 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung

1. Alle Kapseln Kardamom öffnen. Die Schalen werden häufig mitverwendet und müssen nicht unbedingt weggeworfen werden. Das Öffnen gelingt leicht durch einen Stoß im Mörser.

2. Alle Gewürze werden bei niedriger Temperatur geröstet (Bei uns Herdstufe 3 von 9), bis die Gewürze anfangen zu duften. Das dauert meistens ungefähr 5 Minuten. Werden die Gewürze zu lange geröstet oder zu heiß, werden sie bitter. Pulver benötigt weniger Röstzeit, also gegebenenfalls später hinzugeben oder einzeln Rösten.

3. Die Gewürze in einem Mörser mit Pistill zu einem Pulver zermalmem. Ein Mixer kann die Arbeit super übernehmen und erleichtern!

4. Den krassen Duft genießen! Ich mach sogar den Lüfter aus und die Fenster zu. 😀

5. Das Masala möglichst luftdicht, dunkel und kühl lagern.

„Aber wo kriege ich den ganzen Kram her?“

Berechtigte Frage! Ich habe das Rezept an die Gewürze, die hier zu kriegen sind angepasst. Ich selber hole sie gerne in Asia Märkten, die in Berlin sehr häufig vertreten sind. Das größte Problem stellte bei mir Macis dar, denn den konnte ich nur bei Real als Pulver entdecken. Da Macis sehr ähnlich wie Muskatnuss schmeckt, kann man das notfalls weglassen und stattdessen eine Muskatnuss mehr hinzufügen.

 

Noch ein Tipp

Der Geschmack von Gewürzmischungen hängt stark von der Qualität der verwendeten Zutaten ab. Allgemein sollte man es vermeiden, Gewürze in Pulverform zu verwenden, da dort oft ein großteil der Aromen verflogen sind. Wenn ihr euch wirklich keine Mühen scheut, bereitet euch benötigte Mengen an Garam Masala kurz vor der Nutzung vor.

Bei den grünen Kardamom Kapseln lohnt es sich darauf zu achten, dass die Samen noch dunkel und nicht hellbraun und vetrocknet sind.

 

Garam Masala im Mörser

Garam Masala findet sich als Zutat in unserem Naan-Brot wieder.

Ich kann euch nur eines sagen. Experimentiert mit Gewürzen! Man bekommt super schnell ein Gefühl dafür und es fällt euch leichter in der Küche zu improvisieren. Ich zum Beispiel röste die Gewürze einzeln und in verschiedensten Kombinationen an und bereite eine Art Tee aus ihnen zu, welchen ich dann probiere. Was sind eure Lieblingsgewürze? Last mal hören!

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