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<b>Rezept:</b> Klassische Bolognese
Hauptgericht

Rezept: Klassische Bolognese

Jeder kennt dieses Gericht und ich bin mal so frech zu behaupten, dass auch jeder dieses Gericht liebt!

Spaghetti Bolognese ist einfach zuzubereiten und steckt voller Nostalgie. Ich erinnere mich ständig an Kindheitszeiten zurück, in denen ich eine eigene Packung Käse benötigte um eine von Käsefäden durchzogene Bolognese Matschepampe genießen zu können.

Besonders interessant finde ich, dass ich unzählige Varianten kennenlernen durfte, doch der Nostalgiefaktor ging bei keiner verloren. So auch bei diesem Rezept – Tagliatelle Bolognese! Denn zu einer „ragù alla bolognese“ werden in Italien Tagliatelle verwendet statt wie so oft bekannt Spaghetti und das mit guten Grund.

Tagliatelle sind eine Art Bandnudeln, ähnlich der Fettucine. Durch ihre flache Form besitzen sie mehr Oberfläche und können deftige Soßen wie Bolognese besser aufnehmen. Habt also Spaß mit unserem Rezept und schwelgt in Erinnerungen!

 

Nudel, Bolognese

Portionen

5 – 6

 

Zutaten

500 g Tagliatelle
500 g Hackfleisch (gemischt)
12 mittelgroße Tomaten
1 Mohrrübe
1 große Zwiebel
6 Zehen Knoblauch
4 EL Tomatenmark
50 cl trockenen/ halbtrockenen Rotwein
Basilikum, Pfeffer (nach Belieben Oregano und Rosmarin)
1 EL Zucker
Salz
Parmesan
Olivenöl

 

Zubereitung

 

ragù alla bolognese

1. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Mohrrübe raspeln, Tomaten schneiden (nach Belieben schälen)

2. Zwiebel und Mohrrübe mit Olivenöl im Topf anschwitzen

3. Tomatenmark hinzugeben, Zucker hinzugeben und leicht charamellisieren lassen.

4. Mit dem Pfannenwender die Mischung im Topf an den Rand schieben, Hackfleisch auf die freie Fläche geben und scharf anbraten.

5. Pfeffer (und gegebenenfalls Rosmarin) hinzugeben und mit anrösten.

6. Mit Rotwein ablöschen und den Bratansatz in die Soße rühren. Immer wieder reduzieren lassen bei kleiner bis mittlerer Temperatur (Bei uns Stufe 4 von 9) und Rotwein nachgießen (und sicherstellen, dass der Rotwein auch schmeckt ;))

7. Ist der Rotwein aufgebraucht, können die Tomaten hinzugegeben werden (Nach Belieben Oregano hinzugeben). Weiterhin nur köcheln lassen ohne Deckel und hin und wieder rühren (Ist der Flüssigkeitsspiegel zu niedrig, kann Wasser nachgegossen werden)

8. Je länger das Ragù köchelt, desto intensiver schmeckt es auch. Das Ragù schmeckt jedoch schon nach 2 Stunden super! Das Ragù kurz vor dem Servieren mit Salz abschmecken. Den Basilikum ebenfalls kurz vorher hinzugeben, damit er höchstens durch das Ragù leicht erwärmt wird.

Tagliatelle

1. Ca 5 L Wasser zum Kochen bringen, ordentlich Salzen und abschmecken (es muss wie Meerwasser schmecken)

2. Tagliatelle hinzugeben (müssen vollständig mit Wasser bedeckt sein) und kochen bis zur gewünschten Bissfestigkeit. Frische Nudeln benötigen weniger Zeit.

3. Beim Abgießen der Tagliatelle etwas Wasser drin lassen. Wir vermengen die Nudeln am liebsten mit dem Ragù kurz vor dem Servieren und geben Basilikum und Parmesan hinzu. Das Nudelwasser enthält Stärke und eignet sich super um die Soße anzudicken.

 

Ein kleiner Tipp

Gerade Ragù schmeckt super, wenn man es über Nacht ziehen lässt. Also habt keine Angst davor etwas übrig zu lassen und es am nächsten Tag zu genießen. Beim Rotwein ist die Qualität nicht ganz so wichtig, da er sehr lange köchelt. Allgemein kann man sagen, je länger der Wein kocht, desto unwichtiger ist die Qualität. Es wird übrigens auch häufig Weißwein zum Ablöschen beim Ragù genutzt.

 

Tagliatelle Bolognese

Zum Trinken finde ich, dass ein kräftiger Rotwein am besten schmeckt. Gerade ein Tempranillo passt mit seinen fruchtigen Aromen super zu den Säuren der Tomaten und dem kräftigen Aromen des Hackfleischs.

Welche Gerichte lassen euch so richtig schön in Erinnerungen schwelgen? Schreibt das gerne mal in die Kommentare!

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