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Stories: Unser Garten – Arbeit & Vergnügen

<b>Stories</b>: Unser Garten – Arbeit & Vergnügen

Stories: Unser Garten – Arbeit & Vergnügen

Früher war ich eher der blasse Junge, der lieber im verdunkelten Zimmer am Computer gesessen hat, statt draußen im Garten etwas zu machen.

Heute bin ich immer noch blass, sitze immer noch gerne im nicht mehr ganz so verdunkelten Zimmer, ABER liebe es mit meiner besseren Hälfte, den Hunden und meiner Familie im Garten zu sein.

Wenn ich schreibe: „unser Garten“, dann meine ich den Garten meiner Schwiegereltern, den ich glücklicherweise mit nutzen und bewirtschaften darf. Das schätzen zu lernen, brauchte allerdings seine Zeit und vielleicht auch den Start des Blogs.

 
Rote Johannisberren aus unser Garten

Wie ich unseren Garten lieben lernte

Ehrlich gesagt: mit so viel Rasenfläche, wie im Garten zu finden ist, wird es den meisten Leuten wirklich schwer fallen, einen Garten zu mögen. 4 Stunden für das Mähen des Rasens war doch eher eine seltene und sportliche Leistung. Rasen mähen bedeutete in erster Linie, immer einen halben Tag vergeuden.

Glücklicherweise konnte ich mich wirklich sehr oft darum drücken, zum Leidwesen meines Schwiegervaters, der das immer übernommen hatte – Sorry!

Aber auch wenn der Garten in erster Linie viel Arbeit bedeutete, versprach er einem über das Jahr immer wieder leckere Früchte. So konnten wir jedes Jahr Johannisbeeren oder Stachelbeeren ernten, die wir zu Marmeladen verarbeitet hatten oder zum Porridge genießen konnten.

 

Neue vegetarische Rezepte

 

Auch Zucchinis waren gefühlte Massenware und immer ein gutes Geschenk, wenn meine Eltern uns mal besuchten. Denn sind wir mal ehrlich: frisches Gemüse aus dem Garten kann nichts schlagen.

Der Garten war also immer ein Geben und Nehmen der Vorteile und der Arbeit. Aber über die Jahre änderte sich das für mich.

 
Unser Garten und unsere Zucchini

Was wir in unserem Garten anbauen

Glücklicherweise bin ich nicht der Einzige, der etwas im Garten anbaut. Deswegen ist die Palette an Obst und Gemüse ziemlich breit gefächert.

Neben meinen geliebten 9 (habe ich ein Problem?) Weinreben, haben wir wirklich viele Apfelbäume oder Pflaumenbäume, die besonders im Herbst viele Früchte abwerfen und die oft von der Schwiegermutter eingekocht werden.

 

Unsere gesunden Rezepte

 

Auf unserer Terrasse finden sich allerhand Kräuter wieder, die für die verschiedensten Gerichte verwendet werden könnten. Von Lavendel bis Rosmarin findet man hier alles. Auch Salbei feiert bei uns eine ungewöhnliche Popularität, auch wenn wir das gar nicht so oft verwenden.

Die üblichen Verdächten, wie Tomaten findet man auch bei uns, aber wo man wirklich etwas für den Topf oder die Pfanne findet, ist die Sonnenfalle von nebenan.

 
Eingang zur Sonnenfalle

Schwiegermamas Sonnenfalle

Jetzt kommen wir zu einer unerwarteten Perle des Gartens. Ein Ort der vor allem in der Anfangsphase für viel (unverdienten) Spot gegenüber meiner Schwiegermama gesorgt hat: ihre Sonnenfalle.
Ein Ort, den wir durch einen Torbogen mit Rankelrosen betreten.

Eigentlich „nur“ ein Kreis aus Ziegelsteinen, in der in der Mitte alles wild durcheinander wächst. Das wär die schnellste und einfachste Erklärung. „Gärtnern für Faule“ – die vereinfachte Definition von Permakultur, hinter der natürlich deutlich mehr steckt.

 

Rezepte aus unserem Garten

 

Eine Art die Pflanzen so bei einander zu pflanzen, dass sie sich gegenseitig begünstigen. Das sieht ziemlich wild im Beet aus, funktioniert aber ziemlich gut.
In diesem Beet finde ich eigentlich alles, was ich zum Kochen brauche. Hier wachsen Kräuter, wie Minze oder Rosmarin und auf der anderen Seite dann Strauch-Basilikum oder Kapuzienerkresse.

In der Mitte wachsen größere Pflanzen, die man schnell als Zucchini- oder Kürbispflanzen identifizieren kann. Letztens habe ich sogar zwischendrin noch Spinat gefunden.

 
Unser Garten und mein Blog

Der Garten und der Blog

Kochen mit Zutaten aus dem Garten – ein Traum! Ein Traum der oft in Erfüllung geht. Klar, Brennnesseln, Giersch oder Löwenzahn wird wohl jeder mal im Garten haben, aber ich rede hier noch von anderen Sachen.

Am Anfang habe ich diese Möglichkeit eher selten genutzt. Als ich dann aber im Sommer die ersten Beeren an den Büschen gesehen hatte, war mir klar: ich werde versuchen, immer wieder den Garten in den Blog mit einzubinden. So entstand zuerst die schwarze Johannisbeer-Stachelbeere-Marmelade aus Früchten aus dem Garten.

 

Rezept mit Brennnessel

 

Heute verwende ich immer wieder Sachen aus dem Garten und versuche auf reife Früchte zu achten und diese zu verwenden. Kirschen zum Beispiel haben wir nur kurz im Garten, bevor die Vögel sich alles unter den Nagel reißen.

So wurde der Garten ein zentrales Element auf dem Blog und meines Lebens. Fehlt mir was oder ich brauch noch was? Meistens wird man es im Beet (meiner Schwiegermama) finden.

 
Unser Garten mit frischen Salbei

Rezepte straight outta the Garten

Zum Schluss würde ich dir gerne noch ein paar Rezepte vorstellen, in denen ich zentrale Zutaten aus dem Garten geerntet habe und daraus leckere Gerichte gekocht habe.

 
 
Wildkräutersalat mit Zutaten aus dem Garten

Wildkräutersalat mit Löwenzahn

Wie bereits erwähnt, ist der Garten nicht nur voll mit Nutzpflanzen, sondern verfügt auch über eine Menge verkanntes „Unkraut“. Die Brennnessel und der Löwenzahn sind Beispiele, die ich in der Vergangenheit öfters für Rezepte benutzt habe.

Nicht nur, weil sie in unglaublichen Massen verfügbar waren, sondern weil sie auch wahnsinnig reichhaltig und gesund sind. Mit Vitaminen und Bitterstoffe sind die Blüten und Blätter wahre Nährstoffbomben für unserne Körper und gehören eher in den Magen, statt in auf den Kompost.

 
Brennesselpesto mit Zutaten aus dem Garten

Brennnesselpesto

Kannst du nur Unkraut verkochen?! Die Frage kann man mir schon stellen, wenn man diese Rezepte liest. Aber ganz ehrlich: wer die Brennnessel noch nicht probiert hat, sollte das unbedingt nachholen! Als Pesto ist sie fantastisch im Geschmack und leicht zu verarbeiten!

Selbst mein (eher meckeliger) Bruder attestierte meinem Pesto einen leckeren Geschmack und das ist ja schon fast eine Auszeichnung.

Bevor ich dir jetzt aber noch mehr verarbeitetes Unkraut, wie zum Beispiel Giersch vorsetze, kommen wir lieber zu Rezepten mit „richtigen“ Zutaten!

 
Stachelbeermarmelade mit Zutaten aus dem Garten

Schwarze Johannisbeer-Stachelbeer-Marmelade

Eher ein Basic, als ein Rezept, aber trotzdem eine Nennung wert. Wenn du frische Beeren im Garten hast, solltest du wenigstens einmal Marmelade kochen.

Gerade aus frischen Beeren ist diese dann fruchtig frisch und voller Geschmack!
Wer eigentlich keine schwarzen Johannisbeeren mag – so wie ich- kommt hier nicht nur auf seine Kosten, sondern kann die Beeren auch gut verarbeiten.

Marmelade kannst du gefühlt aus allem machen. Manche Beeren, wie Brombeeren z.B., brauchen nicht mal Gelierzucker.

 
Nudelsalat mit Zutaten aus dem Garten

Nudelsalat mit Ofengemüse und Pesto

In diesem Rezept landeten Zucchinis und Auberginen direkt aus dem Beet in den Ofen und dann als Salat auf den Tisch.

Den machen ich immer gerne als Beilage zum Grillen oder wenn wir mal picknicken fahren. Er schmeckt warm genau so wie kalt und ist ziemlich zeiteffizient! Eigentlich dauert das Schnippeln des Gemüses am längsten und danach ist es nur noch ein Zusammenschmeißen.

 
Apfelkuchen mit Zutaten aus dem Garten

Gekochter Apfelkuchen

Zum Schluss kommt noch ein Rezept, mit dem der Blog gestartet ist: ein Apfelkuchen, den man kocht und dann bäckt.

Verwendet hatte ich Äpfel von allen möglichen Apfelbäumen auf dem Grundstück! Außerdem hatten wir damals noch zwei Hühner, die mir freundlicherweise ein paar Eier zur Verfügung gestellt hatten.

Wenn ich gerade keine Pecannüsse zur Hand habe tun es dann auch die Walnüsse von unseren Bäumen. So wird der Kuchen ein wahres Erzeugnis unseres Gartens!

Hat dir die Story gefallen und willst du mehr aus unserem Garten hören? Dann schreib mir doch in die Kommentare!

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